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Arabidopsis Pflanze

Citizen Science Projekte & Wissenschaftskommunikation


EINE KLEINE PFLANZE WIRD ZUM STAR ...

(11/22)

Öffentliche Debatten über den Klimawandel und jüngste Umweltkatastrophen wie Überschwemmungen und Waldbrände haben auf aktuelle Umweltveränderungen aufmerksam gemacht, zu denen neben vielen anderen Aspekten auch die Umwandlung von Ökosystemen gehört. Es ist offensichtlich, dass unter solchen Umständen die biologische Vielfalt auf dem Spiel steht.

In diesem "Citizen Science"-Projekt sollen Schüler, Studierende, Institutionen des Bildungssektors und interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Monitoring von Wildpflanzen, ihrer Merkmale und ihrer Verbreitung eingebunden werden. Es geht darum, Pflanzen zu beobachten, Daten über den Herkunftslebensraum, die Pflanzenphänotypen und die Verteilung zu sammeln und Material für genomische DNA sowie PCR-basierte Genotypisierungsdaten zu liefern.

Damit soll das Bewusstsein und das Verständnis für die Bedeutung von Pflanzen für das Funktionieren von Ökosystemen geschärft werden, für die verschiedenen Herausforderungen und Bedrohungen, denen Pflanzen angesichts des raschen anthropogenen Wandels ausgesetzt sind, und insbesondere für die Rolle, die die Genetik bei der Anpassung von Pflanzen an diese sich verändernden Umgebungen spielt.

"Arabidopsis thaliana", die Ackerschmalwand, ist die Modellpflanze der Molekularbiologie:

"Eine kleine Pflanze wird zum Star für Bürgerwissenschaft"
Autoren: Petra Bauer, Bruno A. Walther (Institut für Botanik, HHU)


FORSCHUNGSPROJEKT "PFLANZENFORSCHUNG FÜR NACHHALTIGES URBANES GÄRTNERN"

(11/22)

Im Rahmen der Ausschreibung "Die Bürgeruniversität in der Lehre 2022/2023" wurde ein neues Projekt bewilligt, dessen Durchführung für das Wintersemester 2022/23 sowie das Sommersemester 2023 vorgesehen ist:

Erkenntnisse der Pflanzenforschung können urbanes Gärtnern fördern und dabei helfen, dass regionale, qualitativ hochwertige pflanzliche Lebensmittel ökologisch sinnvoll produziert werden. Um schwer zugängliche Forschungsergebnisse mit der Öffentlichkeit zu teilen, bringt dieses Projekt Studierende in Kontakt mit Start Ups aus dem nachhaltigen Food Sektor und Hobbygärtner*innen.

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Petra Bauer (Institut für Botanik)

Kooperationspartner: "keep it grün" - ein Start Up, das durch Pflanzenkohle-Herstellung Reststoffe aufwerten und die Kreislaufwirtschaft ausbauen möchte.

Lehr- und Lernziele: Studierende beteiligen sich im Rahmen von Praktika, Seminar- oder Abschlussarbeiten durch experimentelle und/oder theoretische Arbeiten. Auf experimenteller Ebene sollen die Effekte der von "keep it grün" entwickelten Pflanzenkohle-Substraten auf das Wachstum und den Nährstoffgehalt von ausgewählten Nutzpflanzen untersucht. Durch die enge Zusammenarbeit können Studierende zudem das Konzept einer Start Up Gründung kennenlernen.

 

DAS "EISEN-PROBLEM" UND WIE ICH MEINEN GARTEN DARAUF ANPASSE

(11/22)

Podcast Gespräch mit Franz und Nils von keep it grün: https://keep-it-gruen.de/064-das-eisen-problem-und-wie-ich-meinen-garten-darauf-anpasse/

Eisen ist wichtig für unsere Gesundheit. Hülsenfrüchte sind wertvolle Superfoods, die uns mit Eisen, Protein, Ballaststoffen und anderen Nährstoffen optimal versorgen. Wir sollten verschiedenste Hülsenfrüchte so viel möglich verzehren und sie im Gemüsegarten anbauen. Alte beliebte Sorten und biologische Anbaumethoden im Hobbygarten können einen wichtigen Beitrag liefern, unseren Eisenbedarf durch selbst erzeugte pflanzliche Lebensmittel besser zu decken.

Weitere Informationen auf der Seite der Bürgeruniversität.


"NACHT DER WISSENSCHAFT" 2022

(09/22)

Unter Beteiligung von Wissenschaftler*innen der HHU sowie weiterer Organisationen und Einrichtungen fand in diesem Jahr die vierte Düsseldorfer Nacht der Wissenschaft statt.

  • Wann? Freitag, 09.Sep  17-24 Uhr
  • Wo? Schadowplatz und Haus der Universität (Düsseldorfer Innenstadt)

Das urbanplantx-Team des Instituts für Botanik war mit einem Infostand zum Thema "Unscheinbare Pflanzenspezialisten - Aus den Fugen" vertreten.

In diesem Forschungsprojekt der Bürgeruniversität stehen verschiedene Fragen im Mittelpunkt: Wie lässt sich per App eine Pflanzenart identifizieren? Was hat es mit den Genen auf sich, wenn eine Pflanze -wie z.B. die Modellpflanze Arabidopsis thaliana - ganz unterschiedlich in verschiedenen Mischungen aus käuflichem Fugensand wächst? Wie kann man Gene untersuchen und dafür ganz einfach das Erbmaterial aus Pflanzen gewinnen? u.v.m.

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt unter "Citizen Science".

Informationen zur Veranstaltung an sich sowie ein Rückblick 2022 finden sich hier.

Das Programmheft steht hier als Download zur Verfügung.


"SCIENCE & SNACK" am 19.07.2022

(07/22)

Über den „Förderfonds zur Finanzierung von Forschungsprojekten mit Bürgerbeteiligung an der HHU“ wird in diesem Jahr ein Projekt aus der Biologie zum Thema „Pflanzen im urbanen Umfeld“ gefördert.

In der Veranstaltung "Science & Snack" am 19.07.2022 hat das urbanplantx-Team einen Einblick in seine Projektarbeit gegeben: Wie überleben wildwachsende Pflanzen in vermeintlich unwirtlichen Lebensräumen? Welchen Zusammenhang gibt es zu der genetischen Ausstattung der Pflanzen? u.v.m.

Kontakt unter:

Weitere Informationen: HHU News

Initiative zur Wissenschafts- kommunikation

"urbanplantx" Projektteam
Institut für Botanik / HHU
Gebäude: 26.14.01
40225 Düsseldorf

NEUER SONDERFORSCHUNGSBEREICH IN DER PFLANZENFORSCHUNG

(06/22)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet mehrere neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Die neuen SFB werden für zunächst vier Jahre gefördert.

Der SFB/Transregio (TRR 341) "Ökologische Genetik der Pflanzen", ein Verbundprojekt verschiedener Universitäten und Institute, wird die unterschiedlichen Fähigkeiten von bestimmten Pflanzenarten zur Anpassung an globale Umweltveränderungen wie z.B. limitierte Ressourcen, abiotischen Stress oder die Konkurrenz mit anderen Pflanzen untersuchen.

  • Sprecherschaft: Prof. Dr. Juliette de Meaux, Universität zu Köln
  • Ko-Sprecherin: Prof. Dr. Maria von Korff Schmising, HHU Düsseldorf

Ein wichtiger Aspekt dieses Forschungsprojektes ist die Einbindung von Bürger*innen in die Forschung. In dem "Citizen Science"-Projekt, betreut von Prof. Dr. Petra Bauer, Institut für Botanik/HHU, sollen Schüler, Studierende, Institutionen des Bildungssektors und interessierte Bürger*innen beispielsweise in das Monitoring von Wildpflanzen eingebunden werden.

Weitere Informationen:


FORSCHUNGSPROJEKT "PFLANZEN IM URBANEN UMFELD"

(11/21)

Über den "Förderfonds zur Finanzierung von Forschungsprojekten mit Bürgerbeteiligung an der HHU" werden Projekte finanziert, bei denen Bürger*innen sowie Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aktiv miteinbezogen werden. Wie bereits in den HHU News berichtet, wurde in diesem Jahr neben Anträgen aus den Kulturwissenschaften sowie der Gesundheitsforschung ein Projekt aus der Biologie zum Thema "Pflanzen im urbanen Umfeld" ausgewählt:

"Das Bürgerprojekt ‚Pflanzen im urbanen Umfeld‘ beschäftigt sich mit der Beschreibung der Lebensräume und Lebensumstände von wildwachsenden Pflanzenarten und Pflanzengemeinschaften in urbanen Umwelten am Beispiel der Stadt Düsseldorf. Gemeinsam mit Multiplikatoren aus dem Universitäts-, Schul- und Naturschutzbereich und botanisch Interessierten werden aktuelle Forschungsfragen aus dem Bereich der Ökologischen Genetik und Pflanzenforschung diskutiert, um daraus zukünftige Projekte zu „Citizen Science“ zu entwickeln – beispielsweise die aktive Mitarbeit an Umfragen über Beobachtungen zu ökologischen Faktoren und genetischen Anpassungen von Pflanzen. Do it yourself Experimente und der offene Austausch in Open Space Diskussionsformaten ergänzen die Projektmitarbeit. Das Seminar "Partizipative Wissenschaftskommunikation" / "Participatory science communication" bildet einen Einstieg für Studierende." (Carolin Grape)

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Petra Bauer (Institut für Botanik), Prof. Dr. Maria von Korff Schmising (Institut für Pflanzengenetik)

Ausführlichere Informationen zum Thema "Bürgeruniversität in der Forschung"  finden sich auf den Seiten der Bürgeruniversität.


SEMINAR "Partizipative Wissenschaftskommunikation" / "Participatory science communication" - NEU ab WINTERSEMESTER 2021/22

(10/21)

Ziel dieses Seminars ist es, Studierende als Zielgruppe einzubeziehen, um neue Formate der partizipativen Wissenschaftskommunikation mit der Öffentlichkeit - wie z.B. Open Space-Diskussionsformate - und Ideen für Citizen Science-Projekte zu entwickeln. Das Seminar bildet einen Einstieg für Studierende in diese Thematik. Ideen von Bürger*innen sind herzlich willkommen und werden für gemeinsame Veranstaltungen und Projekte gesammelt und ausgewertet.

Geplant als Block-Seminar. Genaue Termine werden in Absprache mit den Teilnehmer*innen festgelegt.

Ansprechperson:

Verantwortlichkeit: