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Aktuelles
FÖRDERPREIS DER DÜSSELDORFER JONGES
(10/26)
Für das Jahr 2026 wurde der Förderpreis der Düsseldorfer Jonges für wissenschaftliche Studien erneut ausgeschrieben.
“Der „Förderpreis für wissenschaftliche Studien“ des Heimatvereins Düsseldorf Jonges e.V. ist eine Auszeichnung zur Anerkennung, Förderung, Unterstützung und Würdigung besonderer aktueller wissenschaftlicher Arbeiten – zum Beispiel Promotions- oder Habilitationsschriften oder Veröffentlichungen in einer begutachteten wissenschaftlichen Zeitschrift – mit starkem Bezug zur Stadt Düsseldorf.”
Wir freuen uns, dass Elena Peeters, Masterstudentin an unserem Institut, diesen Förderpreis erhalten hat. Verliehen wurde der Preis am 27. Oktober 2026, die Laudatio hielt Prof. Dr. Petra Bauer.
Thema der Masterarbeit: “Der Einfluss von aktivierter Pflanzenkohle auf Wachstum & Fruchtbildung von zwei alten Zucchinisorten unter Hobby-Biogarten Bedingungen”
Weitere Informationen siehe auch HHU News 30.10.2026
STUDIE ZUM THEMA PFLANZENKOHLE
(10/26)
Das StartUp “keep it grün” hat zum Ziel, Pflanzenkohle als Düngermethode in Gärten zu etablieren, um so auf die Folgen der Klimakrise vorzubereiten: “Pflanzenkohle nimmt einen wichtigen Platz in der Bekämpfung der Klimakrise ein und sorgt zudem dafür, dass unsere Pflanzen besser wachsen und höhere Erträge liefern. Durch unsere innovativen Produkte aus Pflanzenkohle möchten wir dazu beitragen, die Gärten trotz Dürren grün zu halten.”
Das Unternehmen hat eine wissenschaftliche Studie der Heinrich-Heine-Universität zum Thema Einsatz von Pflanzenkohle im Garten begleitet. Dabei wurden nicht nur die Ergebnisse dieser Düngermethode geprüft und begutachtet, sondern auch wie eine solche Studie grundsätzlich aufgebaut ist. Ziel war es hier, die Bedingungen im eigenen Garten nachzubauen und nachvollziehbar zu machen.
ACCLAIMED MEETING
(10/26)
Das ACCLAIMED-Konsortium traf sich vom 14.-16.10.2026 in Düsseldorf zu zwei Tagen mit Vorträgen, Posterpräsentationen und Arbeitsgesprächen.
Partner aus ganz Europa und darüber hinaus kamen zusammen, um die wissenschaftliche Grundlage für einen widerstandsfähigen Ackerbau zu schaffen, Feld- und Mikrobiom-Arbeiten zu planen und mit der Konzeption der länderübergreifenden Living Labs zu beginnen.
> Schwerpunkt-Thema an Tag 1:
Von der Grundlagenforschung bis hin zu Living Labs
> Schwerpunkt-Thema an Tag 2:
Vom Versuchsdesign bis zur Mikrobiom-Profilierung
Weitere Informationen auf der Webseite des Projekts.
NACHT DER WISSENSCHAFT 2026
(10/26)
Die 6. Nacht der Wissenschaft hat stattgefunden:
- am Freitag, 11. September 2026,
- von 17 Uhr bis 24 Uhr
Veranstaltungsort: Düsseldorf Innenstadt - Schadowplatz und Haus der Universität
Unser Institut war mit zwei Aktionsständen vertreten:
> Aktionszelt Schadowplatz - Stand Nr. 11 <
“PUKI & Du: Pflanze sucht Bürgerforscher*in”
> Aktionszelt Schadowplatz - Stand Nr. 08 <
“SMARTe Pflanzen für die Anforderungen von morgen”
Heinrich Heine Universität
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf Gebäude: 26.14
Etage/Raum: 01.75
Heinrich Heine Universität
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf Gebäude: 26.14
Etage/Raum: 01.73
NEUES PROJEKT: “Greener Fields - Healthier Lives”
(06/26)
Ziel dieses Projekts, das von der schwedischen EKHAGA Stiftung sowie der Alexander-von-Humboldt-Stiftung finanziell gefördert wird, ist die Entwicklung nachhaltiger Mischkultursysteme mit Augenbohne (Vigna unguiculata) und Sorghum (Sorghum bicolor) in Ostafrika, insbesondere in Äthiopien, um die Ernährungssicherheit zu stärken, die Bodengesundheit zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimastress zu erhöhen. Geleitet wird das Projekt hier vor Ort durch Dr. Eltayb Abdellatef Farah Abdellatef. Kooperationspartner in Äthiopien ist das “Bio and Emerging Technology Institute” (BETin), Addis Abeba, vertreten durch Dr. Yohannes Gedamu Gebre.
Die Forschung wird durch Feldversuche, Nährstoffanalysen und partizipative Selektion unter Einbeziehung von Kleinbauern durchgeführt. Die Stickstoffbindungsfähigkeit der Augenbohne, ihre Trockenresilienz und ihr hoher Eisengehalt in Kombination mit der Rolle des Sorghums als Grundnahrungsmittel und dessen Mikronährstoffgehalt machen den Mischanbau zu einer wirkungsvollen Strategie zur Steigerung der Erträge, zur Senkung der Produktionskosten und zur Bekämpfung des versteckten Hungers. Diese agroökologische Methode vermeidet die Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln und steht im Einklang mit den Zielen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung. Die Forschung soll dazu beitragen, traditionelle Monokulturen in widerstandsfähige, diversifizierte Systeme umzuwandeln, die Kleinbauern, Ökosystemen und der Gesundheit der Bevölkerung zugutekommen.
NEUES PROJEKT: ACCLAIMED
(05/26)
Das Verbundprojekt “Agrarökologischer Anbau und klimaresistente Landbewirtschaftung für alkalische Böden im Mittelmeerraum” (ACCLAIMED) erhält eine Förderung aus Bundesmitteln. Es handelt sich hierbei um eine Förderung der Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft “PRIMA” (= Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area).
Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit
• University of Tuscia, Viterbo - Italien,
• Agricultural Genetic Engineering Research Institute (AGERI), Giza - Ägypten,
• Plant Micronutrient Stress Physiology Group, Zaragoza - Spanien,
• Selcuk Üniversitesi, Konya - Türkei, durchgeführt.
Das Projekt beschäftigt sich mit der Herausforderung alkalischer Böden für die Landwirtschaft. In solchen Böden können Pflanzen wichtige Nährstoffe wie Eisen, Zink oder Phosphor nur schlecht aufnehmen. Das führt dazu, dass Pflanzen schlechter wachsen und geringere Erträge liefern. Diese Böden sind im Mittelmeerraum weit verbreitet – besonders in Nordafrika. Gleichzeitig verschärfen Klimawandel, Trockenheit und intensive Landwirtschaft die Probleme zusätzlich. Ziel ist es, neue, nachhaltige Anbaumethoden zu entwickeln, die auch auf schwierigen Böden funktionieren und gleichzeitig zum Umweltschutz beitragen.
Weitere Informationen zum Projekt unter https://www.acclaimed.hhu.de/
VERLÄNGERUNG: SFB-TRANSREGIO TRR341
(05/26)
Wie jetzt bekannt gegeben wurde, wird die Projektförderung des SFB-Transregio TRR 341 "Ökologische Genetik der Pflanzen", ein Verbundprojekt verschiedener Universitäten und Institute, seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um weitere vier Jahre verlängert. Neben der Universität zu Köln als Sprecherhochschule und der HHU als Mitantragstellerin sind die Universitäten in Bochum, Marburg und Potsdam sowie das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln an dem Projekt beteiligt.
Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, die genetischen Grundlagen für das Überleben und die Anpassungen von Pflanzen an ökologische Herausforderungen zu erforschen: Wie reagieren Pflanzen bspw. auf globale Umweltveränderungen und begrenzte Ressourcen?
Weitere Informationen hierzu unter HHU News.
Ein wichtiger Aspekt dieses Forschungsprojektes war und ist die Einbindung von Bürger*innen in die Forschung. Das Citizen Science-Projekt PUKI soll Studierende, Fachleute aus dem Umweltsektor, Nichtregierungsorganisationen, Bildungseinrichtungen, Schüler und die interessierte Öffentlichkeit einbinden.
RP-KOLUMNE "WISSENSDRANG"
(2026)
In dieser Kolumne referieren seit März 2023 Prof. Dr. Petra Bauer (Institut für Botanik) und Prof. Dr. Nicole Teusch (Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie) im Wechsel mit der Philosophin Maria-Sibylla Lotter über wissenschaftliche Themen.
Folge 01/26 (27.01.2026) > Wie leben Pflanzen in der Stadt?
Folge 02/26 (24.02.2026) > Glyphosat oder Alternativen
Folge 04/26 (21.04.2026) > Agrarökologie im indischen Bundesstaat Sikkim
Folge 06/26 (16.06.2026) > Wie KI uns hilft, die Natur zu verstehen
Folge 07/26 (14.07.2026) > Die Gen-Schere richtig regeln
Folge 08/26 (11.08.2026) > Europas Sommer als Alarmzeichen
(Hinweis: zu lesen mit RP+ Abo)
Folge 10/26 (05.10.2026) > Saatgut: Vielfalt alter Sorten und moderne Züchtung
Folge 11/26 (03.11.2026) > Erkenntnisse Humboldts und Darwins
(Hinweis: zu lesen mit RP+ Abo)
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